OBERLAND LÖWEN Galerie

Willkommen in unserer Galerie!

Wir freuen uns, dir einen Einblick in die Welt der OBERLAND LÖWEN zu geben. In unserer Galerie findest du Fotos von Heim- und Auswärtsspielen sowie vom Groundhopping.

München, 31.01.2026, Grünwalder Stadion, TSV 1860 München - Alemannia Aachen (2:2)

 

Schief und krumm

Also irgendwie war da der Wurm drin gestern. Auch wenn es einige gnädige Stimmen zu hören und zu lesen gab – ich habe nur ein ziemliches Rumgestolper gesehen. Natürlich mit Ausnahme des schön verwandelten Elfers von Jacobsen (54'). Selbst unser erstes Tor durch Maier (22') war in meinen Augen nur glücklich durchgewurschtelt. Immerhin eine kleine Entschuldigung für das unnötige Elfmetertor kurz zuvor (Gindorf, 18'). Okay, mit der chronologischen Reihenfolge habe ich es heute nicht so. Egal.

Springen wir wieder vor in die zweite Halbzeit: Wenig überraschend haben die Alemannen unsere Führung wieder zunichte gemacht (Schroers, 61‘). Leider hat auch die Einwechslung von Hannibal Haugen (sorry, der musste sein ) nichts mehr gebracht. Wobei das eher die Schuld des Schiris war, dem offensichtlich mehrfach eine Linse verrutscht ist während des Spiels.

Drumherum lief auch so einiges schief: Die Lautsprecher waren so weit runtergedreht, dass man Mühe hatte, unseren Stadionsprecher zu verstehen. Und irgendwie haben wir es in J nicht geschafft, unsere Gesänge mit G und H zu synchronisieren. Das Ergebnis war ein ziemlich krummer Kanon. Die Gästefans hingegen waren so stimmkräftig, dass sie uns teilweise übertönt haben.

Es blieb also beim 2:2. Das dritte Remis in Folge. Gegen die Stuttgarter Zweitvertretung wollen wir mal wieder einen Auswärtssieg sehen!

PS: Ja, ich weiß, ich bin heute ziemlich ungnädig. Das mag aber daran liegen, dass ich etwas verkatert bin. Nach dem Spiel ging’s ins Bummsvoll. Dort war es auch so und wir hinterher auch. Wäre ich nicht noch auf einen Absacker in die Spezlwirtschaft gegangen, gäbe es heute vielleicht einen milden, weniger chaotischen Bericht.

Osnabrück, 25.01.2026, Bremer Brücke, VfL Osnabrück - TSV 1860 München, 1:1

 

Zwischen den Gleisen

Osnabrück hat zugleich den dümmsten und den schlauesten Bahnhof der Welt: Man kommt nicht auf die andere Seite, aber dafür gibt es eine geile Boazn zwischen Gleis 11 und 12.

Aber da muss man erstmal hinkommen und vor allem auch wieder weg, was für manchen Löwen gestern noch sehr beschwerlich wurde. Ich hoffe, es sind inzwischen alle gut angekommen! Was uns Übernachtenden noch so blüht? Wir werden sehen ...

Aber nun zu gestern: Ich hab mich natürlich besonders über das Treffen mit meinen Hauptstadtlöwen gefreut - und über meine Schneehose! Denn es war wieder mal scheißekalt.Die Lila-Weißen hingegen sind nicht scheiße, sondern ein angenehm friedliches Völkchen. Null Fan-Stress.

Unsere Jungs haben trotz immer noch dünner Personaldecke Kampfgeist gezeigt und ein gutes Spiel abgeliefert (auch wenn unser Coach nicht ganz so zufriedenwar). Leider hat es trotzdem nur zum 1:1 gereicht (Bjarke Jacobsen 17', Kevin Volland 25'). Der Stimmung hat das keinen Abbruch getan: Die war hervorragend. Und die vielen (teils etwas großen) Fahnen sahen sehr hübsch aus. Die Osnabrücker hatten auch eine sehr schöne Choreo.

In der zweiten Halbzeit ist leider wieder einer in der Gästekurve umgekippt. Gute Besserung an dieser Stelle! Tore gab es leider keine mehr, auch wenn es durchaus Chancen gab.

Alles in allem: ein schönes Spiel und wir dürfen uns auf Samstag gegen Aachen freuen!

München, 17.01.2026, Grünwalder Stadion, TSV 1860 München - Rot-Weiß Essen, 1:1

 

Mit gezogener Handbremse

So richtig in Schwung sind wir gestern nicht gekommen. Weder wir Fans noch unsere Mannschaft. Bei mir lag es einfach daran, dass mir scheißkalt war. Vier Schals helfen halt nix, wenn man seine Wärmesohlen vergessen hat. Dem einen oder anderen Mitwestler ging es vielleicht auch so. Die zahlreich angereisten Gästefans hingegen waren scheints kälteresistenter.

Unsere Mannschaften haben sich gegenseitig ausgebremst, weil anscheinend zu ähnlich in der Spielweise. Da war das Unentschieden keine Überraschung. Weite Teile des Spiels sah es ja eher nach einem 0:0 aus. Wahrscheinlich hat RWE dann dank unserer elf Ausfälle einen Punkt bekommen und wir einen wegen Heimvorteil (oder als Trostpflaster). Auch wenn das nicht so spektakulär zum Anschauen war: Wir dürfen mit dem Spielausgang zufrieden sein. Essen aber auch.

Der Vollständigkeit halber: Das Tor für Essen erzielte in der 82. Minute ein Spieler, dessen Vorname mit M anfängt. Ob Marvin oder Marek, darüber gab es noch Diskussionen. Auf der Löwenseite war es definitiv unser Max, der in der 90. Minute zum Zuge kam. Schauen wir mal, welcher Anfangsbuchstabe an der Bremer Brücke das Rennen macht …

Bergamo 10.01.2026, New Balance Arena; Atalanta BC - Torino, 2:0

Mailand 11.01,2026, San Siro; Inter Mailand - Neapel, 2:2

 

Es ging los am 10.1. vom Erdinger Moos nach Mailand-Linate, mit pünktlicher Ankunft um 10.45 Uhr. Vom Flughafen ging es zum Mailänder Hauptbahnhof, wo Eva und ich unsere zwei Rucksäcke für stolze 14 Euro für fünf Stunden abgaben. Aaron und Demian brachten ihre in ihr Hotel. Dann trafen wir uns wieder am Hauptbahnhof und das nächste Ziel war, für unser leibliches Wohl zu sorgen. Wir nahmen die älteste Pizzeria in Mailand. Die Pizza war richtig gut und auch ausreichend. Anschließend ging es zum Mailänder Dom und den umliegenden Einkaufspassagen. Ein paar Schuhe für 830 Euro und Täschchen für 2.500 Euro – natürlich habe ich Eva gleich zwei davon gekauft.

Wir hatten uns Mailand wärmer vorgestellt, es pfiff uns bei 3 Grad plus immer ein kühler Wind um die Nase. Die Zeit verging wie im Flug. Ab 15.30 Uhr mussten Eva und ich unser Gepäck abholen, um in unser Hotel, das ein wenig außerhalb lag, einzuchecken. Kurz umziehen: lange Unterhose und ein paar Schichten Pullis übergezogen. So ging es wieder zum Hauptbahnhof, von wo wir nach Bergamo wollten, mit dem Zug um 18 Uhr. Dieser wurde leider gecancelt und fuhr erst gegen 19 Uhr los. Also im Engeren, bis zum Spielbeginn 20.45 Uhr, Atalanta Bergamo gegen den FC Turin.

Während wir so am Bahnhof standen, kam eine Polizeistreife auf uns zu und kontrollierte unsere Personalien. Glück gehabt, alles in Ordnung. So ging dann doch endlich der Zug nach Bergamo. Um ca. 20 Uhr angekommen, mussten wir feststellen, dass der letzte Bus zum Stadion schon weg war. Also schnell ins Taxi. Im Stadion, das ca. 21.000 Zuschauer fasst, saßen wir auf guten Plätzen und verfolgten ein ansprechendes Spiel, das 2:0 für Bergamo ausging. Leider konnten wir das 2:0 nicht mehr sehen, um den letzten Zug, der um 23 Uhr nach Mailand fuhr, zu erwischen. Also verließen wir in der 75. Minute das Stadion und wollten mit dem Bus oder Taxi zum Bahnhof. Leider wurde daraus nichts, weder Taxi noch Bus fuhren. Also im Stechschritt zum Bahnhof – leider zu langsam. Wir kamen um 23.08 Uhr an, Zug weg.

Was machen wir jetzt? Wir haben alles gecheckt, zum Schluss blieb nur ein Taxi. Der 46-jährige Taxifahrer, mit dem wir uns dreisprachig unterhielten, machte uns den Vorschlag, uns nach Mailand in unsere Hotels zu bringen für 150 Euro. Die Fahrt war sehr unterhaltsam, der nette Fahrer erzählte uns viel über Land und Leute. Nachdem er uns um 0.45 Uhr im B&B Hotel ablieferte, gab er Demian und Aaron noch eine kleine Stadtrundfahrt. Eva und ich genehmigten uns noch ein das Erlebte verarbeitendes Bier, bevor wir in den Tiefschlaf fielen.

11.01., Sonntag, 9.00 Uhr

Aufstehen, Duschen, die den Flair der 80er-Jahre hatten. Auf geht's zum Frühstücken. Am Bahnhof fanden wir ein kleines Café, war okay. Dann wieder Treffen mit Aron und Demian am Dom. Weiter ging es zu Fuß und mit den Straßenbahnen, richtig urig durch die Stadt: Künstlerviertel und Burg Castello Sforzesco und Triumphbogen Arco della Pace. Danach ging es zum Essen in der Sonne und draußen bei ca. 10 Grad, zwar nur anfangs, dann verschwand die Sonne hinter den Häusern. Jetzt mussten wir uns fertig machen zum Spiel Inter Mailand gegen SSC Neapel. Auch Tobi R. hat sich noch angekündigt und wollte gegen 17 Uhr in Mailand sein. Seine Ankunft verzögerte sich, so entschieden wir, dass er direkt ins Stadion kommen soll. So kamen wir auch erst spät vom Hotel weg, wo wir uns in Stadionoutfit warfen – Hauptsache warm, es war 0 Grad.

Mit Tram und Bus durch die Stadt, dann zum Schluss noch 15 Minuten Fußweg zum Stadion. Da stand das altehrwürdige San Siro in seiner ganzen Pracht. Durch die Sicherheitskontrollen ohne Probleme, auf der Suche nach unseren Plätzen im obersten Rang nicht ganz so einfach: steile Treppe nur für Kinderschuhe geeignet, dann Sitze, in die zwar Sandra locker passt. Aber für Eva und mich war es sehr kuschelig. Bier leider auch nicht möglich – 2 Meter weiter ging der Biermann zwar dauernd vorbei, für uns unerreichbar. Also in der Halbzeit ging es auf die Toilette, dort hatte sich eine enorme Schlange gebildet. In der 60. Minute war ich dran – pressieren durfte es nicht. 6 Pissoirs waren da, davon zwei defekt, und das für den ganzen Oberrang, ca. 8.000 Menschen.

Die zweite Halbzeit genossen wir dann ganz oben in der letzten Reihe mit Bier. Zum Spiel: erste Halbzeit, die mit 1:1 endete und sehr von der Defensive der Süditaliener geprägt war und Inter kaum ein Rezept hatte, die Abwehr zu knacken. In der zweiten kam das Spiel ein wenig in Fahrt. Inter erhielt nach VAR und Schiedsrichteransicht einen Elfmeter, den Calhanoglu in der 73. Minute sicher verwandelte. Zwar war Inter am Drücker, dennoch gelang Neapel in der 81. Minute der Ausgleich. 5 Minuten Nachspielzeit und fast das 3:2 für Inter – Pfostenschuss. 2:2 Endstand, Stadion vor dem Schlusspfiff halb leer. Nur die Neapelfans waren noch zahlreich vorhanden. Ich denke, sie durften nicht aus dem Stadion.

Es gab kaum Pyro (Neapel) und es gab auch keine Ausschreitungen, alle verhielten sich sehr diszipliniert. Raus aus dem Stadion, jetzt sind wir los auf die Fressmeile: Bier im Megabecher und Essen, alles was das Herz begehrt. Anschließend wieder ins Hotel und um halb zwei todmüde ins Bettchen gefallen.

12.01., Montag, 5.30 Uhr

Wecker läutet – kann doch gar nicht sein, doch es ist wahr, der Flieger geht um 9.45 Uhr. Waschen und Packen, ab zum Flughafen. Alles läuft rund, bin mega müde. Um 10.15 Uhr hebt der Flieger ab – Verspätung wegen Blitzeis in München. 11.15 Uhr gelandet, jetzt geht's heim. Schee war's.

Leverkusen 22.09.2024, BayArena, Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg, Ergebnis 4:3

Bielefeld 21.09.2024, Schüco Arena, DSC Arminia Bielefeld – TSV 1860, Ergebnis 0:1

Wuppertal, 20.09.2024, Stadion am Zoo, Wuppertaler SV -Schalke 04 II, Ergebnis 1 : 0

Triest 08.09.2024, Stadio Nereo Rocco, Triestina SSD vs. ASD Calcio Caldiero Terme, Ergebnis 0:1

Wien Allianzstadion, 20.07.2024, Rapid Wien - AC Mailand, Ergebnis 1:1

Wien Stadion Hohe Warte, 19.07.2024, Testspiel First Vienna - TSV 1860 München, Ergebnis 0:0